Presseberichte

Dem Einjährigen Berufskraut den Kampf angesagt

Oktober 2026 — Frauenriege Küngoldingen im Einsatz gegen Neophyten

Die Turnerinnen der Frauenriege Küngoldingen mit Helferinnen und Helfern beim Neophyten-Einsatz im Gebiet Esel

Die Turnerinnen mit ihren Helferinnen und Helfern beim letzten Neophyten-Einsatz 2026 im Gebiet Esel. (Bild: zvg)

Zum zweiten Mal konnte die Frauenriege Küngoldingen in diesem Jahr mit dem vereinten Einsatz gegen das Einjährige Berufskraut die Vereinskasse aufbessern und gleichzeitig Gutes tun!

Im Gebiet Esel an Küngoldingens südlichstem Sonnenhang besitzt die Gemeinde Oftringen ein Stück Wiesland, das sie verpachtet hat und das möglichst naturnah bewirtschaftet werden soll. Das Einjährige Berufskraut, ein invasiver Neophyt, hatte sich bis vor einigen Jahren rasant auf diesen Magerwiesen ausgebreitet, sodass ein Handeln nötig wurde.

Zum nun zweiten Mal rückte die Frauenriege Küngoldingen heuer über das Sommerhalbjahr insgesamt viermal mit Ausstechern und Abfallsäcken im Gebiet Esel an. In unterschiedlicher Besetzung marschierten die Turnerinnen auf, um dem an sich hübschen Pflänzchen den Garaus zu machen.

Nach drei Einsätzen im Mai und Juni dieses Jahres stand am vergangenen Samstag der letzte «Neophyten-Morgen» für 2026 auf dem Programm, an dem nochmals blühende Pflanzen ausgerissen wurden, um ein Absamen zu verhindern. Gleichzeitig wurden weitere Pflanzen dieses Neophyten ausgegraben, um ein Blühen im nächsten Frühjahr zu verhindern.

Selbstverständlich kam an diesen arbeitsintensiven Vormittagen auch die Geselligkeit nicht zu kurz und auch für ein stärkendes Znüni fand sich jeweils Zeit.

Ein sinnvoller Arbeitseinsatz, der die Turnerinnen und ihre Helfer und Helferinnen mit grosser Zufriedenheit erfüllte!

Regula Gaberthüel

Zu Fuss vom Flachsee nach Bremgarten

Wiggertaler · Nr. 39 / 24. September 2026 — Frauenriege Küngoldingen auf Wanderschaft

Gruppenfoto der Frauenriege STV Küngoldingen auf der Wanderung am Flachsee

Das Gruppenfoto entstand vor der letzten Etappe, die nach Bremgarten führte. (Bild: zvg)

Die eintägige Wanderung der Frauenriege Küngoldingen führte in diesem Jahr durch den Heimatkanton Aargau. Die Gruppe machte sich am Samstagmorgen von Zofingen aus auf den Weg nach Muri, wobei in Küngoldingen weitere Teilnehmerinnen zustiegen.

Nach einem Kaffeehalt im Klostergarten in Muri ging es mit dem Bus weiter nach Rottenschwil. Von dort starteten die Frauen ihre Wanderung dem Flachsee entlang Richtung Bremgarten. Das Wetter spielte mit und unterwegs blieb genügend Zeit, die Landschaft und die Tierwelt am See zu beobachten. An einem lauschigen Plätzchen legte die Gruppe eine Mittagsrast mit mitgebrachtem Picknick ein.

Anschliessend führte die Wanderung weiter nach Bremgarten. Dort blieb Zeit für einen Rundgang durch das Städtchen und eine Pause an der Reuss. Bei einem Apéro in der Abendsonne genossen die Turnerinnen den frühen Abend.

Später kehrte die Gruppe im Restaurant Waage ein, wo vor dem gemeinsamen Nachtessen nochmals auf den gelungenen Wandertag angestossen wurde. Gut gestärkt und mit vielen Eindrücken trat die Frauenriege anschliessend die Heimreise nach Zofingen an. Ein Dank der Teilnehmerinnen ging an die Reiseleiterinnen für die Organisation der Wanderung.

Bea Widmer

Zwischen Gipfelglück und Fussbad

Wiggertaler · Nr. 35 / 27. August 2026 — Frauenriege Küngoldingen auf der Turnfahrt im Isental

Turnfahrt der Frauenriege STV Küngoldingen nach Gitschenen

Die Frauen des STV Küngoldingen genossen auf ihrer zweitägigen Turnfahrt nach Gitschenen gemeinsame Wanderungen, eindrückliche Aussichten und gesellige Stunden. (Bild: zvg)

Frühmorgens machten sich am Samstag 18 Frauen des STV Küngoldingen vom Bahnhof Zofingen aus auf ihre Turnfahrt. Mit Zug und Postauto führte die Reise über Altdorf durch das schmale und steile Isental nach St. Jakob. Von dort ging es mit der kleinen Luftseilbahn hinauf nach Gitschenen.

Nach einer Stärkung mit Kaffee und Zwetschgenkuchen teilten sich die Frauen in eine Easy- und eine Powergruppe. Während die eine eine gemütliche Rundwanderung inklusive Fussbad unternahm, nahmen die anderen den Aufstieg auf den Schwalmis in Angriff. Am Gipfelkreuz wurden sie mit einer eindrücklichen Rundsicht auf den Vierwaldstättersee und die umliegende Bergwelt belohnt. Am Abend trafen sich beide Gruppen wieder in der Berghütte Gitschenen zum Apéro und gemeinsamen Nachtessen.

Nach einem ausgiebigen Frühstück standen am Sonntag erneut zwei unterschiedliche Touren zur Wahl. Ein Teil der Gruppe fuhr mit der Gondel nach St. Jakob und wanderte von dort nach Isental, wo ein Glace für Abkühlung sorgte. Die zweite Gruppe nahm den Aufstieg zum Steinalper Jochli unter die Füsse. Trotz unsicherer Wetterprognose blieb es trocken, und die Frauen konnten den Tag bei viel Sonnenschein geniessen.

Am Abend machten sich die Turnerinnen müde und zufrieden auf den Heimweg. Nach zwei erlebnisreichen Tagen mit vielen Gesprächen, gemeinsamen Erlebnissen und einigen Höhenmetern waren sich die Frauen einig: Die Turnfahrt war ein Höhepunkt des laufenden Vereinsjahres.

Valerie Bechter